Schritt 5

Dein erstes Depot

Du hast die Grundlagen drauf und willst jetzt wirklich anfangen? Hier erfährst du, was ein Depot ist, wie du eins eröffnest und wie du deinen ersten Sparplan einrichtest.

🏦 Was ist ein Depot?

Ein Depot ist wie ein Konto, nur für Wertpapiere: Darin liegen deine Aktien, ETFs oder Fonds. Dazu gehört meist ein Verrechnungskonto, über das du Geld einzahlst und von dem Käufe bezahlt werden.

Depots gibt es bei Filialbanken und bei Online-Brokern. Online-Broker sind meist deutlich günstiger, und alles läuft bequem per App.

Gut zu wissen: Wertpapiere in deinem Depot gehören dir. Sie sind rechtlich vom Vermögen des Brokers getrennt (Sondervermögen). Geht der Broker pleite, bleiben deine Wertpapiere deine.

✅ Bin ich bereit zum Investieren?

Bevor du ein Depot eröffnest, prüf kurz diese Punkte. Mehr dazu findest du in den Grundlagen.

  • Du hast einen Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben auf dem Tagesgeldkonto.
  • Du hast keine teuren Schulden wie Dispo oder Ratenkredite.
  • Du willst das Geld mindestens 10 Jahre liegen lassen.
  • Du hältst es aus, wenn dein Depot zwischendurch deutlich im Minus ist.

📝 Depot eröffnen: Schritt für Schritt

  1. Broker auswählen. Achte auf Regulierung, Kosten und Sparplan-Angebot. Die Kriterien findest du auf der Seite Investieren.
  2. Registrieren. E-Mail, Name, Adresse, Geburtsdatum. Halte deine Steuer-ID bereit, sie steht z. B. auf deinem Steuerbescheid oder deiner Lohnabrechnung.
  3. Identität bestätigen. Meist per Video-Ident oder Foto vom Ausweis plus Selfie. Dauert ein paar Minuten.
  4. Fragen zu deiner Erfahrung beantworten. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Antworte ehrlich, auch wenn du Anfänger bist.
  5. Freistellungsauftrag einrichten. Damit bleiben Erträge bis 1.000 € im Jahr steuerfrei.
  6. Geld einzahlen. Per Überweisung vom Girokonto auf dein Verrechnungskonto.
  7. Sparplan einrichten. Siehe nächster Abschnitt.

🔁 Dein erster Sparplan

  • Was? Für Einsteiger eignet sich oft ein breit gestreuter Welt-ETF mit niedrigen Kosten (TER). Was ein ETF ist, steht unter ETFs einfach erklärt.
  • Wie viel? Ein Betrag, den du jeden Monat sicher übrig hast. 25 oder 50 € sind ein super Start.
  • Wann? Am besten ein paar Tage nach Gehaltseingang, dann vergisst du es nicht.
  • Und dann? Laufen lassen. Nicht jeden Tag reinschauen, nicht bei Kursrückgängen verkaufen.

Wie viel daraus über die Jahre werden kann, zeigt dir der Zinseszins-Rechner.

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Mein Broker-Tipp: XTB

Wenn du einen Online-Broker für Aktien, ETFs und Sparpläne suchst, kannst du dir XTB anschauen. Laut Anbieter gilt (Stand: Oktober 2026):

  • Deutsche Niederlassung in Berlin, bei der BaFin registriert und von der polnischen Finanzaufsicht KNF beaufsichtigt
  • Aktien und ETFs ohne Kommission bis 100.000 € Handelsvolumen pro Monat (darüber 0,2 %, mind. 10 €). Bei Fremdwährungen können 0,5 % Umrechnungskosten anfallen.
  • ETF-Sparpläne für automatisches Investieren
  • Verzinsung von nicht investiertem Guthaben (aktuelle Konditionen bei XTB)
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Risikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie CFD funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.

Mein Rat: Für langfristigen Vermögensaufbau, wie auf dieser Seite beschrieben, brauchst du keine CFDs. Bleib bei echten Aktien und ETFs.

🔍 Selbst vergleichen lohnt sich

Es gibt nicht „den einen“ perfekten Broker. Vergleiche ruhig mehrere Anbieter nach Kosten, Sparplan-Auswahl, App und Service. Unabhängige Vergleiche findest du z. B. bei der Stiftung Warentest (Finanztest) oder bei Verbraucherzentralen.

Diese Seite dient der allgemeinen Bildung und ist keine Anlageberatung. Ob und wie du investierst, entscheidest du selbst.

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